MISCHER’TRAXLER

Katharina Mischer und Thomas Traxler entwickeln und entwerfen Produkte, Möbel und Ausstellungen, gleichzeitig legen sie den Schwerpunkt auf experimentelle und konzeptionelles Design. Durch Prüfen, Versuche und Analysen zieht  das Duo eigene Schlüsse, die oft eher zu allgemeingültigen Konzepten , Systemen oder Visionen führen als zu Einzelergebnissen

Nach Abschluss der IM-Masters-Abteilung an der Design Academy Eindhoven im Juni 2008, gruenden Mischer und Traxler das Studio mischer’traxler in Wien im Jahr 2009. Ihre Projekte sind bei internationalen Design-Festivals und in verschiedenen Museen auf der ganzen Welt gezeigt worden. mischer’traxler arbeitet auch mit anderen Designern und Künstlern in zahlreichen Projekten zusammen.

Sehr bezeichnend für ihre Design-Konzept ist Relumine, 2010. Anstatt sich ganz der Gestaltung einer neu geformten Lampe zu widmen, basiert Relumine auf der Tatsache, dass wir anstatt alten Glühbirnen neue energiesparenden Lichtquellen einschalten. Jeder neue Lampe arbeitet mit zwei, verworfen Lampen, die demontiert, geschliffen, neu lackiert und  mit neuer Technologie versehen sind, bevor sie durch eine Glasröhre, die eine Leuchtstoffröhre hält, verbunden werden.
Durch die Einführung eines anderen Mittel der Lichtquelle, um die alten Lampen,wird deren Look and Feel vollständig ändert. Sie werden zu einer neuen Einheit, jedes mit eigenem Charakter.
Zusammen benötigen diese beiden Lampen weniger Energie als jede in ihrem früheren Leben.
In Basel präsentierten sie auch ihre Installation Collective Works. Dies ist eine Maschine, die durch die Aufmerksamkeit des Publikums führt. Wenn das Publikum größer ist – ist das Ergebnis  besser.
Die Designer fassen ihre Arbeit zusammen: “Wir beinflussen und ergänzen einander.  Dabei versuchen wir, eine andere Sichtweise auf unsere Umgebung und die Gewohnheiten der Menschen zu bekommen, um unsere eigenen Schlüsse zu ziehen und neue Fragen zu stellen. – “Warum und wozu?” – Sind meistens die wichtigsten Fragen, bevor ein neues Projekt ins Leben gerufen wird. Dies führt oft zu allgemeinen Konzepte, Systeme und Visionen, anstatt zu einzelnen Produkten. “Was wäre, wenn ..?” Die neuen Interpretationen ermöglichen, komplette Produktionsprozesse und verschiedene Ansätze zu entwickeln. ”

 

http://www.mischertraxler.com

Text: AskVienna

Foto: James Harris

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